Drahtzieher der Macht: Die Bilderberger - Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien


 
Teilweise Bekanntes neu interpretiert - mit sehr interessantem Ergebnis
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Alle meine Rezensionen ansehen Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?) Rezension bezieht sich auf: Drahtzieher der Macht: Die Bilderberger - Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien (Taschenbuch) Gerhard Wisnewski hat tatsächlich etwas Neues zu berichten. Er hat den möglichen Initiator der Bilderberger ausgemacht und einige interessante Hintergrundinfos über ihn zusammengetragen. Es handelt sich um einen gewissen Dr. Hieronim Joseph Retinger, einem Jesuiten aus Polen.

Was nicht herausgearbeitet wurde ist die Antwort auf die Frage, ob nun die Jesuiten als Organisation hinter den Bilderbergern stehen oder ob sich lediglich Menschen zusammengeschlossen haben, die die hohe Qualität der jesuitischen Bildungseinrichtungen für ihre Ausbildung in Anspruch genommen haben.

Für die zweite Möglichkeit gibt es durchaus ähnliche Beispiele. So haben einige der führenden Männer der deutschen Nachkriegswirtschaft ihre Ausbildung auf den Eliteschulen der NS-Zeit erhalten. Sie haben später die Ausbildung als hart aber sehr nützlich für ihren späteren Erfolg gelobt. Nicht auf Grund der politischen Richtung, sondern weil ihnen dort Werte wie Disziplin, Fleiß und Durchhaltevermögen vermittelt wurden.

Was den Punkt der Jesuiten als Organisation in Verbindung mit den Bilderbergern angeht, ist wohl noch ein Buch fällig.

Der Fragebogen, den Herr Wisnewski an mögliche deutsche Teilnehmer verschickt hat, macht einen etwas naiven Eindruck. Ich glaube nicht, dass er bei den Empfängern ernst genommen wurde. Trotzdem sind die Reaktionen der angeschriebenen Persönlichkeiten sehr aufschlussreich.

In dem Buch kommt auch die Frage nach dem Nachwuchs der Bilderberger auf. Familien, die über Generationen am Aufbau Ihres Einflusses gearbeitet haben, werden sicher auch entsprechende Nachfolger bereitstellen können. Bei den handelnden Einzelpersonen, wie einem Henry Kissinger wird es da schon schwieriger. Unterstellen wir, dass die Dynastien das Sagen haben, werden sie sicher wieder entsprechende Strategen finden und diese in das System der Bilderberger einbinden.

Das Buch hat wieder etwas mehr Licht auf eine im Dunkeln agierende Gruppe geworfen. Nun muss an den neuen Erkenntnissen weitergearbeitet werden.

Warum treffen sich die Bilderberger und bauen an einer neuen Weltordnung, die vor allem ihrem Einfluss und ihrem Vermögen nützlich sein wird? Weil sie es können. Dürfen tun sie es sicher nicht. Die Indizien für mögliche Straftaten sind da; jetzt geht es an das Zusammentragen von handfesten Beweisen. Und hier wird sich das eiserne Schweigen der Bilderberger als Schutzschild erweisen.

Fazit: Neue Erkenntnisse, lesenswert aufgearbeitet. Nicht nur kaufen, sondern auch lesen!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 22. Februar 2010
Kundenrezensionen:
3. Die Macht hinter der "Macht"
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